Health Labs4Value

Das Projekt wurde bereits erfolgreich beendet.
Projektlaufzeit: 2023 – 2025 

Dresdner Seniorinnen und Senioren testen die digitale Gesundheitsanwendung ActiveTEP.

Verbesserung der Patientenversorgung in Mitteleuropa

Die Carus Consilium Sachsen GmbH und das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden hatten sich Anfang 2023 mit internationalen Expertinnen und Experten aus sechs europäischen Ländern zusammengeschlossen, um über drei Jahre hinweg gemeinsam patientenorientierte digitale Lösungen im Gesundheitssektor zu entwickeln. Das Projekt wurde Ende 2025 erfolgreich abgeschlossen.

Mit Unterstützung des Programms Interreg Central Europe wurden im Rahmen des Projekts Health Labs4Value fünf regionale/territoriale Living Labs in Ungarn, Slowenien, der Tschechischen Republik, Deutschland und Polen eingerichtet. Diese Living Labs dienen als Kooperationsräume, in denen Gesundheitsorganisationen, Unternehmen, politische Entscheidungsträgerinnen und -träger, Patientinnen und Patienten sowie ihre Familien gemeinsam digitale Lösungen zur Verbesserung der Patientenversorgung entwickeln und testen können. Die Living Labs bilden ein länderübergreifendes Netzwerk, um den Wissens- und Erfahrungsaustausch unter der Leitung des österreichischen Wissenspartners zu erleichtern. "Durch die Expertise unserer europäischen Forschungspartnerinnen und -partner als auch dem großen Gesundheitsnetzwerk in Sachsen wollen wir bei Health Labs4Value, durch den Einsatz moderner Technologien die Patientenversorgung nachhaltig verbessern", so Johannes Klaus, Geschäftsführer der CCS GmbH. Die internationale Zusammenarbeit bringt daher auch für Sachsen viele Vorteile mit sich. "Unser gemeinsames Ziel ist, mit Hilfe des Living-Lab-Ansatzes innovative Lösungen mit der Nutzergruppe in verschiedenen Durchläufen zu testen und dadurch weiter zu entwickeln. Diese Innovationen sind dann speziell auf die Bedürfnisse und Wünsche von Patientinnen und Patienten ausgerichtet und können vor allem auch Anwendenden in Sachsen als auch in ganz Europa zugutekommen", ergänzt Ruby-Rebecca Müller, Projektmanagerin der CCS GmbH.

Vorteile der interdisziplinären Zusammenarbeit

  • Entwicklung kosteneffektiver und nachhaltiger Versorgungsstrategien, um sicherzustellen, dass Patientinnen und Patienten sowie ihre Familien Zugang zu angemessener Behandlung erhalten. Verbesserung der Patientensicherheit.
  • Übergang von einem krankheitszentrierten zu einem personenzentrierten Ansatz – mit hohem Nutzen für die Patientinnen und Patienten.
  • Verbesserung der Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette des Gesundheitssystems.

Regionale/territoriale Living Labs

Auf regionaler/territorialer Ebene haben die Living Labs spezifische Herausforderungen identifiziert und lokale Bedürfnisse angesprochen.

  • Slowenien: Das Living Lab in Slowenien ermöglicht es Patientinnen und Patienten mit konservativ behandelten Verletzungen, die Qualität ihrer Rehabilitation in ihrer häuslichen Umgebung zu verbessern.
  • Deutschland: Das Living Lab in der Gesundheitsregion Carus Consilium Sachsen befasste sich mit der Unterstützung älterer Menschen, damit diese so lange wie möglich selbständig und (fast) unabhängig in ihrer häuslichen Umgebung leben können. Hierzu unterstützte das Universitätsklinikum Dresden und die Carus Consilium Sachsen GmbH gemeinsam die Entwicklung der APP „Active TEP“, eine digitale Therapie zur Begleitung von Hüft-TEP-Operationen.
  • Polen: Das Living Lab in Polen zielte darauf ab, die Arbeit des medizinischen und nicht-medizinischen Personals in der Verwaltung und im Patientenservice durch Digitalisierung und den Einsatz neuer Technologien wie biometrischer Unterschriften zu rationalisieren.
  • Ungarn: Das Living Lab in Ungarn zielte darauf ab, die Abläufe in der ambulanten und stationären Versorgung, einschließlich der ärztlichen Untersuchung sowie der prä- und postoperativen Verfahren, durch Automatisierung des Fallmanagements und innovative digitale Systeme zu optimieren.
  • Tschechische Republik: Das Living Lab in der Tschechischen Republik konzentrierte sich auf neue Technologien, die die Kommunikation über die Langzeitbehandlung, die Aufklärung und die häusliche Pflege chronischer Patientinnen und Patienten mit Technologien unterstützen, die helfen, den Zustand der Patientinnen und Patienten in einer häuslichen Umgebung zu überwachen und bei Bedarf direkten Kontakt mit medizinischem Fachpersonal aufzunehmen.

 

Über Health Labs4Value

Das Projekt Health Labs4Value hatte eine Laufzeit von drei Jahren. Das Ziel des Innovationsprojektes war die Verbesserung der Patientenversorgung, Sicherheit und Effizienz. Die neu eingeführten digitalen Versorgungslösungen werden so auch erhebliche Auswirkungen auf den Gesundheitssektor in Europa, Deutschland und Sachsen haben.

Gefördert durch:

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Kontakt:

Ruby-Rebecca Müller

Tel: 0351 458 3707

E-Mail

   
Weitere Informationen zum Projekt Health Labs4Value:

www.interreg-central.eu/projects/health-labs4value
www.facebook.com/HealthLabs4Value
www.linkedin.com/groups/9346332

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